Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 07.10.2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Sven-Arnold Richter – Webdesign & Webentwicklung, Inhaber Sven-Arnold Richter, Hauptstraße 86, 10317 Berlin, auch tätig unter der Projektbezeichnung „Dental Web.io“ („Auftragnehmer“) und seinen Kunden („Auftraggeber“) über die Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung von Websites sowie damit verbundene Leistungen (Texte, Suchmaschinenoptimierung, Hosting-Betreuung).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.
(3) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss und Leistungsumfang
(1) Grundlage jedes Auftrags ist ein individuelles Angebot des Auftragnehmers. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber das Angebot in Textform (z. B. per E-Mail oder unterschriebenem Angebot) annimmt.
(2) Der Leistungsumfang ergibt sich abschließend aus dem Angebot, insbesondere Seitenzahl, Anzahl der Feedbackrunden und enthaltene Zusatzleistungen. Leistungen außerhalb dieses Umfangs werden nach Absprache gesondert zum Stundensatz von 75 € abgerechnet.
(3) Gestaltungsentwürfe, Demo-Seiten und Gestaltungsvorschläge vor Vertragsschluss sind unverbindlich und bleiben Eigentum des Auftragnehmers, bis ein Vertrag zustande kommt.
(4) Der Auftragnehmer darf zur Leistungserbringung Software-Plattformen und Dienstleister einsetzen (z. B. Webstudio, Framer, Hosting-Anbieter).
§ 3 Mitwirkung des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt alle für die Umsetzung benötigten Inhalte (Texte, Logos, Fotos, Angaben für Impressum und Datenschutz) rechtzeitig und in digitaler Form bereit.
(2) Der Auftraggeber versichert, dass er an allen gelieferten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt (insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen), und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Rechte beruhen.
(3) Verzögert sich die Mitwirkung des Auftraggebers, verschieben sich vereinbarte Termine angemessen. Ruht ein Projekt aus vom Auftraggeber zu vertretenden Gründen länger als 8 Wochen, darf der Auftragnehmer die bis dahin erbrachten Leistungen abrechnen.
§ 4 Rechtstexte
(1) Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Für die inhaltliche Richtigkeit von Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Hinweisen und sonstigen Rechtstexten ist der Auftraggeber als Betreiber der Website selbst verantwortlich.
(2) Der Auftragnehmer bindet vom Auftraggeber gelieferte oder über einen vom Auftraggeber gewählten Rechtstext-Dienst erstellte Texte technisch ein und weist auf technische Besonderheiten der Website (eingesetzte Dienste, Cookies) hin.
§ 5 Feedback und Abnahme
(1) Der Auftraggeber gibt Rückmeldungen gesammelt innerhalb von 7 Werktagen nach Vorlage eines Entwurfs. Die im Angebot vereinbarte Zahl an Feedbackrunden ist im Preis enthalten; weitere Runden werden nach Aufwand berechnet.
(2) Nach Fertigstellung stellt der Auftragnehmer die Website zur Abnahme bereit. Der Auftraggeber erklärt die Abnahme innerhalb von 10 Werktagen oder benennt wesentliche Mängel. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
(3) Die Website gilt als abgenommen, wenn der Auftraggeber innerhalb der Frist keine wesentlichen Mängel benennt oder die Website live schaltet bzw. live schalten lässt.
§ 6 Vergütung und Zahlung
(1) Alle Preise sind Endpreise. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet.
(2) Soweit nicht anders vereinbart, werden 50 % der Vergütung bei Auftragserteilung und 50 % bei Abnahme bzw. Go-Live fällig. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
(3) Laufende Leistungen (Betreuung) werden monatlich im Voraus abgerechnet.
(4) Bei Zahlungsverzug darf der Auftragnehmer nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Frist laufende Leistungen bis zum Zahlungseingang aussetzen.
§ 7 Nutzungsrechte
(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, die für ihn erstellte Website für sein Unternehmen zu nutzen. Bis dahin werden Nutzungsrechte nur widerruflich eingeräumt.
(2) Rechte an Schriften, Stockfotos, Plattform-Lizenzen und sonstigen Fremdinhalten richten sich nach den Lizenzbedingungen der jeweiligen Anbieter.
(3) Allgemeines Know-how, Vorlagen, Bausteine und Werkzeuge des Auftragnehmers bleiben sein Eigentum und dürfen von ihm weiter verwendet werden.
§ 8 Referenznennung
Der Auftragnehmer darf die erstellte Website mit Namen und Logo des Auftraggebers als Referenz in eigenen Werbemitteln und auf seiner Website zeigen sowie einen dezenten Hinweis im Footer der Website setzen, sofern der Auftraggeber nicht in Textform widerspricht. Weitergehende Gegenleistungen im Pilotprogramm (Zitat, Fallstudie, Feedbackgespräch) werden im Angebot gesondert vereinbart.
§ 9 Betreuung
(1) Betreuungsverträge laufen ab Go-Live auf unbestimmte Zeit mit einer Mindestlaufzeit von 3 Monaten und können danach mit einer Frist von 1 Monat zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Im Pilotprogramm sind die ersten 3 Monate Betreuung im Preis enthalten.
(2) Die Betreuung umfasst Hosting-Verwaltung, Sicherheits- und Plattform-Updates, Backups und kleine Änderungen im Umfang von bis zu 30 Minuten pro Monat. Nicht genutzte Zeit verfällt. Die Kosten für Hosting und den Tarif der eingesetzten Website-Plattform sind in der Betreuungspauschale enthalten, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist.
(3) Für alle Leistungen, bei denen der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
(4) Der Auftragnehmer schuldet keine ununterbrochene Verfügbarkeit von Plattformen und Diensten Dritter.
§ 10 Domain, Zugänge und Übergabe bei Vertragsende
(1) Domains werden auf den Namen des Auftraggebers registriert oder bleiben auf ihn registriert. Der Auftragnehmer erhält nur den für Umzug und Betreuung nötigen technischen Zugang, zum Beispiel zu den DNS-Einstellungen.
(2) Endet die Betreuung, überträgt der Auftragnehmer das Website-Projekt auf Wunsch des Auftraggebers ohne zusätzliche Vergütung in ein Konto des Auftraggebers bei der eingesetzten Website-Plattform und übergibt alle Zugänge, die er für den Auftraggeber verwaltet hat. Voraussetzung ist, dass alle fälligen Rechnungen bezahlt sind. Ist eine Übertragung technisch nicht möglich, stellt der Auftragnehmer einen Export der Website bereit, soweit die Plattform dies anbietet.
(3) Ab der Übertragung schließt der Auftraggeber den Vertrag mit der Plattform selbst und trägt deren Kosten für Hosting und Tarif. Der Auftragnehmer weist darauf hin, dass einzelne Funktionen, etwa die Bearbeitung von Inhalten durch den Auftraggeber, einen kostenpflichtigen Tarif der Plattform voraussetzen können.
(4) Bis zur Übertragung, längstens 30 Tage nach Ende der Betreuung, hält der Auftragnehmer die Website unverändert online. Danach darf er das Projekt und die zugehörigen Daten in seinem Konto löschen; § 6 des Vertrags zur Auftragsverarbeitung bleibt unberührt.
§ 11 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf die Höhe der Auftragssumme.
(3) Eine Haftung für Datenverluste ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Auftraggeber zur Wiederherstellung erforderlich wäre, soweit der Auftragnehmer nicht selbst die Datensicherung im Rahmen der Betreuung übernommen hat.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Berlin, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
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